Wie können wir helfen?
Dieser Beitrag bezieht sich auf eine Gesamtsicherung der Datenbank bei Nutzung eines lokalen Kassenservers in Ihren Geschäftsräumlichkeiten.
Sämtliche Kassendaten werden lokal auf Ihrem Kassenserver im Geschäft verarbeitet und gespeichert. Als Leistung im Rahmen des TiM.POS Servicevetrags wird zweimal täglich – um 07:00 Uhr morgens um 21:00Uhr abends – die gesamte Datenbank automatisch als sql-Datei gesichert und auf den Servern unseres externen Rechenzentrums aufbewahrt.
Eine lückenlose Datensicherung kann nur erfolgen, wenn der Kassenserver zu diesem Zeitpunkt nicht beschädigt, eingeschaltet und an das Internet angeschlossen ist.
Im Fall von Diebstahl oder Totalschaden findet somit eine Zwischensicherung Ihrer Kassendaten außerhalb Ihrer Geschäftsräume statt. Für weitere Sicherungen zwischen den beiden Zeitpunkten, den Datenverlust oder fehlerhafte Datenveränderung wegen fehlender Datensicherung ist der Kunde selbst verantwortlich (Servicevertrag Anlage 2, Punkt 6.4. und 10.7.)
Der Export einzelner Datensätze wie Kundendaten inkl. Behandlungen, Gutscheinlisten und Finanzunterlagen wie DSFinVK, Gdpdu und TAR-Export sind unabhängig der sql-Datei jederzeit im Kassensystem möglich: Datenexport aus dem TiM.POS Kassensystem
Sobald der Servicevertrag endet, werden sämtliche Sicherungsdaten von unseren Servern entfernt.
manuelle Gesamtdatensicherung – Backup an FTP
Bei dieser Sicherung können Ihre Kassendaten manuell (außerhalb der automatischen Sicherungszeiten) an unser externes Rechenzentrum gesendet werden.
FTP = File Transfer Protocol – Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke
Bei der Auslieferung eines aktiven TiM.POS Kassensystems wird dieses mit unserem FTP-Server gekoppelt. So können die Daten stets zur Sicherung an unsere externen Server (Strato / innerhalb Deutschlands) übermittelt werden.
Gehen Sie dazu über Zahnrad ins Backoffice und hier in den Bereich „Wartung„:

Wichtig: Sowohl während der Datensicherung, als auch bei der Datenübertragung bitte nicht mit der Kasse arbeiten – sonst kommt es zu Fehlern und unvollständigen Datensätzen in der Übertragung.

Zuerst muss eine Sicherungsdatei mit Ihren Kassendaten erstellet werden. Klicken Sie dazu auf den Punkt „Datensicherung“ und bei der anschließenden Abfrage auf „akzeptieren“.
Nun heißt es, etwas Geduld. Je nach Datenbankgröße dauert der Vorgang einige Minuten.
Sobald die Sicherungsdatei erstellt worden ist, erscheint der Schriftzug „Datenbank gesichert“.

Klicken Sie anschließend auf „Backup an FTP„, um die erstellte Sicherungsdatei an das externe Rechenzentrum zu senden.
Bei der erscheinenden Abfrage „Soll die aktuelle Datenbank übertragen werden?“ auf „akzeptieren“ klicken.
Anschließend heißt es erneut etwas gedulden. Je nach Größe der Sicherungsdatei und Internetgeschwindigkeit dauert es zwischen 5 und 20 Minuten.
Ist die Datenbank übertragen, erscheint der Schriftzug „Datenbank gesendet!“ Anschließend können Sie wie gewohnt mit der Kasse weiterarbeiten.
manuelle Datensicherung – Backup auf USB-Stick
Für eine manuelle Gesamtsicherung der Kassendaten (sql.qz-Datei) auf einen USB-Stick bedarf es zuvor einiger Vorbereitung.
- Sie benötigen einen USB-Stick im FAT32-Format (Standard). USB-Sticks mit anderen Formaten werden nicht als möglicher Sicherungsort vom Kassenserver erkannt.
- Stecken Sie den USB-Stick in einen beliebigen, freien USB-Port in Ihrem Kassenserver. Nicht in den PC!
Gehen Sie über Zahnrad – Backoffice – Einstellungen – POS Hardware zum Punkt „lokales Backup„:

Zu Punkt 01.1 Backup: Art des lokalen Backups:
Hier muss ein passender Buchstabe als Einstellung gesetzt werden.
Wird „D“ eingetragen, so wird eine Sicherungsdatei auf den angeschlossenen USB-Stick übertragen. Zusätzlich wird eine Kopie der Sicherungsdatei an unser externes Rechenzentrum gesendet.
Wird ein „X“ eingetragen, erfolgt eine Datensicherung nur auf dem lokalen Speichermedium – in diesem Fall dem USB-Stick.
Zu Punkt 01.2 Backup: Pfad lokales Backup/FTP Pfad:
Hier muss der Pfad des USB-Sticks angegeben werden, welchen Sie für die Sicherung nutzen möchten.
Wichtig: Steckt nur dieser eine USB-Stick in Ihrem Kassenserver, gilt der Datenpfad /media/usb0. Haben Sie bereits einen weiteren Stick im Kassenserver stecken (z.B. Ihren TSE Swissbit-USB-Stick) gilt der Pfad /media/usb1. Für jeden weiteren besetzten USB-Port muss man +1 hinzu rechnen.
Beide Angaben können Sie rechts über den roten Bearbeitungsbutton jederzeit einfügen oder ändern.
Gehen Sie anschließend über Zahnrad ins Backoffice und hier in den Bereich „Wartung„. Hier geht es nun wie oben bereits beschrieben, weiter:

Wichtig: Sowohl während der Datensicherung, als auch bei der Datenübertragung bitte nicht mit der Kasse arbeiten – sonst kommt es zu Fehlern in der Übertragung.

Zuerst muss eine Sicherungsdatei mit Ihren Kassendaten erstellet werden. Klicken Sie dazu auf den Punkt „Datensicherung“ und bei der anschließenden Abfrage auf „akzeptieren“.
Nun heißt es, etwas Geduld. Je nach Datenbankgröße dauert der Vorgang einige Minuten.
Sobald die Sicherungsdatei erstellt worden ist, erscheint der Schriftzug „Datenbank gesichert“.

Klicken Sie anschließend auf „Backup an FTP“, um die erstellte Sicherungsdatei an das externe Rechenzentrum zu senden.
Bei der erscheinenden Abfrage „Soll die aktuelle Datenbank übertragen werden?“ auf „akzeptieren“ klicken. Anschließend heißt es erneut etwas gedulden. Je nach Größe der Sicherungsdatei und Internetgeschwindigkeit dauert es zwischen 5 und 20 Minuten.
Ist die Datenbank übertragen, erscheint der Schriftzug „Datenbank gesendet!“ Anschließend können Sie wie gewohnt mit der Kasse weiterarbeiten.
Sobald die Datenübertragung abgeschlossen ist, sollte sich auf Ihrem USB-Stick eine sql.gz-Datei befinden. Der Titel der Datei setzt sich aus Ihrer Kundennummer und Ihrem Datenbanknamen zusammen. Die Größe variiert je nach gesicherter Datenmenge:

Wenn alle Stricke reißen, beinhaltet diese Datei all Ihre Kassendaten.
Nicht wundern: Diese Datei lässt sich nur von passenden Programmen öffnen, welche auf den handelsüblichen PCs nicht installiert sind. Programmierern und Finanzprüfern stehen solche Programme jedoch zur Verfügung.
Bei Cloud-Kassen ist eine manuelle Datensicherung aufgrund der fehlenden Hardware nicht möglich. Stattdessen überträgt die Cloud-Kasse die Daten jedoch in Echtzeit an unser externes Rechenzentrum.